City-Trip – Zeitfenster im Mai und Juni nutzen!

Kurzurlaube stehen vor der Tür

Geht es euch wie mir? Bei den aktuellen Wetterverhältnissen möchte ich am liebsten sofort meinen Koffer packen und der Sonne entgegen fliegen! In den kommenden Monaten Mai und Juni gibt es wieder einige Zwickeltage, die sich hervorragend für einen Kurzurlaub eignen. Da der erste Mai auf einen Montag fällt, gibt es heuer zusätzlich ein verlängertes Wochenende. Christi Himmelfahrt (25.5.) und Fronleichnam (15.6.) sind die bewährten Donnerstage, an denen der Freitag meistens in den Schulen frei ist und sich viele Eltern aus diesem Grund das Zeitfenster nehmen. Und der Pfingstmontag ist am 5. Juni. Also, warum nicht eines der verlängerten Wochenenden für einen City-Trip nutzen?

Oder zwei, oder drei – ja, die Fantasie geht wieder einmal mit mir durch. Es wäre halt so schön! Da ich mich derzeit meistens auf einer Altbau-Sanierungs-Baustelle befinde, werde ich wahrscheinlich keine Zeit  für einen Ausflug haben. Aber da ich ein netter Mensch bin, gönne ich es allen anderen, die Lust, Laune und das nötige Kleingeld dazu haben.

Was tun?

Ein Kurzurlaub ist zum Baden oder Sonne tanken meistens „zu kurz“, da sollte schon eine Woche das Minimum sein. Relaxen in einer Therme, besondere Saunaaufgüsse oder grenzenloses Rutschvergnügen (für die ganz großen männlichen Kinder) und Massagen sind natürlich eine tolle Sache und ein Superpackage für ein paar freie Tage. Aber lieber noch erobere ich eine neue Stadt. Wenn man rechtzeitig nach günstigen Flügen und Hotels die Augen offen hält, ist so ein City Trip auch ein leistbares Vergnügen. Und an drei bis vier Tagen lässt sich eine Menge erleben!

Zwei Tipps für einen Kurzurlaub

Barcelona – City-Trip in Spanien

Parc Güell

Wie wär’s mit einem Besuch in Barcelona? Die Hauptstadt Kataloniens sprüht vor Lebensfreude. An den bunten fröhlichen Bauten von Gaudi kann man sich kaum satt sehen. Besonders empfehlenswert ist der Parc Güell, und zwar vor 8.00 Uhr. Da ist er nämlich gratis und man hat einen fantastischen Blick auf die Stadt fast für sich alleine. Und auf den Fotos von den geschwungenen Bänken, die mit ihren färbigen Muster-Mosaiken mit der spanischen Sonne um die Wette strahlen, befinden sich nicht viele andere Touristen. Ebenso ein Bild mit dem süßen kleinen Drachen ist um diese Zeit noch möglich. Drachen gibt es in Barcelona wie Sand am Meer – überall sind sie zu finden und es macht Spaß, wieder einen zu entdecken. Keine Angst -. sie beißen nicht!

Casa Bruno Cuadros

Selbstverständlich muss man durch die Ramblas schlendern und in der Markthalle, der  Mercat de la Boqueria, Halt machen und staunen. Alles, was das Herz begehrt, ist hier zu finden. Aber  auch Kutteln, Schafsaugen, Innereien…

Die zahlreichen Prachtbauten des Modernisme (spanischer Jugendstil) befinden sich in der Passeig de Gràcia –  Casa Mila oder Casa Batlló. Und auch die teuren Geschäfte, mit Preisen jenseits von Gut und Böse.

Ein Bummel entlang des Meeres, vielleicht sogar schon ein kurzes Bad,  ist im Stadtteil Barceloneta möglich. Dort entdeckt man die moderne Seite der Stadt, zum Beispiel das W-Hotel oder Barcelona’s Head, eine Skulptur von Roy Lichtenstein. Am Montjuic, dem Hausberg, sind olympische Stätten präsent und man kann diesen tollen Aussichtspunkt auch mit einer Seilbahn vom Hafen aus erreichen. Das Herz der Fußballfans schlägt beim Camp Nou höher.

Auf den Spuren der Geschichte wandelt man im gotischen Viertel und die Sagrada Familia wird man zumindest von außen besichtigen – sonst unbedingt Karten vorbestellen! Ob sie jemals fertig wird?

Barcelona – laufen, staunen, genießen. Die Stadt lässt sich sehr gut zu Fuß erobern und bei einer hop on hop off Tour kommt man in alle Viertel und kann nach Belieben ein- und aussteigen. Diese Stadtrundfahrten sind für alle Städte empfehlenswert. Zum Beispiel auch für Paris.

Paris – City-Trip in Frankreich

Die Stadt der Liebe – unglaublich schön, unglaublich groß und ohne Metro ein Wahnsinn! Hier muss man sein Programm schon genau planen, um in relativ kurzer Zeit möglichst viel zu machen. Aber die geschichtsträchtige Metropole an der Seine bietet auch bei einem Zweit- oder Drittbesuch immer wieder Neues und Aufregendes.

Blinkender Eiffelturm

Er muss beim ersten Mal dabei sein – der Eiffelturm, das Wahrzeichen von Paris!

Da ihn wirklich jeder besuchen möchte – unbedingt schon online ein Ticket vorbestellen, sonst sind ein paar Stunden Wartezeit vorprogrammiert. Die Aussicht ist kolossal. Wenn man hingegen auf den Eiffelturm blicken möchte,  dann ist die Tour Montparnasse ein guter Rat. Herrliche Aussichten auf ganz Paris werden geboten. Der Eiffelturm leuchtet zwar immer,  aber ab der Dämmerung jeweils für 5 Minuten zur vollen Stunde bis 1.00 Uhr nachts funkelt er zusätzlich und löst mit diesem Minifeuerwerk Emotionen aus. Fantastique!

Eine Bootsfahrt auf der Seine bietet eine ganz andere Perspektive der Stadt. Man fährt unter den berühmten Brücken von Paris durch und lässt die Stadt an sich vorbei ziehen – besonders schön im Abendlicht, das die Fassaden der altehrwürdigen Gebäude in goldenes Licht taucht. Was sich dahinter über die Jahrhunderte schon abgespielt hat!

Notre Dame

Kirchen ohne Ende! Notre Dame – der Glöckler wohnte gar nicht so schlecht, eine tolle Kathedrale, die dem Himmel entgegen ragt und sogar noch mehr Besucher als der Eiffelturm verzeichnet. Oder doch lieber Sacré Coeur? Die weiße Kirchenkuppel im Zuckerbäcker-Stil ragt im Künstlerviertel Montmatre  ins Blau. Man kann sich schon vorstellen, dass in den verwinkelten Gassen die Maler nicht nur ihre Bilder schufen, sondern auch den einen oder anderen Schluck Absinth mit ihren Musen genossen. A votre Sante, Toulouse Lautrec!

Napoleons Knochen ruhen im Invalidendom, viele andere in den Katakomben. Der Sturm auf die Bastille, die „kopflose Zeit“, Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit- das kennt man noch aus dem Geschichtsunterricht. Blutiges Lutetia! So hieß Paris, wie man spätestens nach einer Asterix-Lektüre weiß!

Museen ohne Ende, der berühmte Louvre mit seiner Mona Lisa ist nur eines davon. Irgendwann braucht jeder eine Pause. In einem kleinen Café ein Croissant, Macarons oder ein Baguette genießen, die Seele baumeln lassen, dem bunten Treiben beim Centre Pompidou zusehen. Kraft tanken für die sündhaft teure Champs Élysées. Teuer genug, aber durchaus günstiger sind die Galeries Lafayette oder Printemps. Die besten und originellsten Souvenirs findet man aber nicht dort, sondern beim Herumstöbern in den Seitengassen, an den Quais oder auf den Flohmärkten von Paris

Et voilá, es gäbe noch so viel… das ultramoderne Paris mit grand arche de la défense, Schloss Versailles, Disney Land Paris… man sieht, einmal ist nicht genug für diese großartige Stadt an der Seine.

Das Kabinengepäck reicht völlig aus

Da ich beide Metropolen persönlich bereist habe, weiß ich aus Erfahrung, dass man für einen Aufenthalt mit 3 Übernachtungen mit dem Kabinengepäck und einer Handtasche/Rucksack auskommt. Dank des Internets ist die Wetterprognose relativ sicher, wobei eine wärmere Jacke und ein Schal/Tuch sowie gutes Schuhwerk Pflicht sind. Wer mit leichtem Gepäck reist, der braucht sich am Flughafen nicht in die Warteschleifen einreihen und kann sofort ins Abenteuer starten. Der kleine Trolley lässt sich auch bequem in einem Schließfach am Bahnhof deponieren, wenn man auschecken muss und der Rückflug erst am Abend geht.

Die widerstandsfähigen Trolleys aus Polycarbonat bieten nicht nur ausreichend Platz für das Wesentliche, sie leuchten oft in tollen Farben, sind meistens mit TSA-Schlössern ausgestattet und rollen auf ihren vier Rädern auch über jahrhundertealte Pflaster. Rimowa, Tumi, Delsey und Mandarina Duck wünschen gute Reise und viele spannende Eindrücke aus einer der schönsten Metropolen Europas – Barcelona, Paris, London, Rom, Amsterdam, Budapest, Wien…

 

 

 

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