Sehnsucht nach dem Frühling

Spring snowdrop flowers with snow in the forest

Jetzt reden schon wieder alle vom Frühling! Dabei ist er nun endlich da, der langersehnte Schnee.  Präsentiert sich nicht eine wunderbare Winterlandschaft, wenn die Sonne auf das frische Weiß scheint und der Himmel dazu azurblau strahlt?  Wenn die Kinder Schlitten fahren und Schneemann bauen oder die ganze Familie munter ins Tal wedelt. Wenn die Fotografen aus dem Staunen nicht mehr herauskommen, weil sich die Natur so unschuldig präsentiert, wenn ganze Seen zufrieren und neue Perspektiven erlauben, wenn aus gefrorenem Wasser fantasievolle Gebilde entstehen.

Viele WENN und ABER´s

Wenn – ja, wenn ich nicht mein Auto vom Schnee befreien müsste, täglich das Eis von den Fenstern abkratzen darf, aufgrund der zahlreichen Schneehaufen auf Parkplatzsuche bin, mich auf nicht geräumten Gehwegen entweder durch Tiefschnee kämpfen oder auf Glatteis (aus)rutschen darf und mich den Gefahren von Eisregen, Schneesturm, Verwehungen etc. aussetzen muss.
Wenn ich wüsste, wo ich die Unmengen an Stiefeln und Winterschuhen sowie Mäntel, Jacken, Hauben, Schals und Handschuhe verstauen soll oder mich frage, wie oft ich das Vorhaus noch aufwischen soll, wenn doch  innerhalb kürzester Zeit sich wieder das gleiche Bild präsentiert – graue Flecken vom Streusalz, nasse Abdrücke, Bächlein geschmolzenen Schnees…
Wenn ich nicht immer gleich so frieren würde und  durch meine angelaufenen Brillen auch etwas sehen könnte.
Wenn ich mich nicht auf übervolle Wartezimmer und steigende Apothekenrechnungen einstellen müsste, auf schnupfende und hustende Kinder, auf hohe Heizkostenrechnungen und viele WENNS mehr!

Frühling – das Schneeglöckchen läutet ihn ein

Daher ist es nicht verwunderlich – ich sehne mich nach dem Frühling! Ich denke an das frische junge Grün, die ersten zarten Blüten, an hellere Abendstunden, die Wiedergeburt des neuen Lebens… Ich bewundere und liebe das Schneeglöckchen. Da wächst es unter der Schneedecke heran und sobald es nur irgendwie geht, durchdringt es den kalten Panzer, reckt seine kleinen grünen Blätter der Sonne entgegen und wächst heran. Mag noch so viel Schnee liegen – das Schneeglöckchen setzt sich durch!

Es ist eine Kunst, das noch nicht offen erblühte Blümchen, mit Gefühl aus dem Stängel zu ziehen. Der ungeduldige Pflücker reißt es ab und dann ist es zu klein für die Vase. Hier muss man sich wirklich Zeit lassen, dann bekommt man einen langen Stängel. Falls man es überhaupt pflückt, in der Vase ist ihm nur ein kurzes Leben erlaubt. Viel schöner ist sein Anblick, unter tausenden seiner Artgenossen, wenn es in der freien Natur den Frühling einläutet und der erste Blütenteppich den Wald- oder Auboden überzieht.

Und ist einmal das Schneeglöckchen da, dann folgen die blauen Leberblümchen, die gelben Schlüsselblumen und die weißen Buschwindröschen. Schmetterlinge schwirren durch die Luft und die Vögel jubilieren. Eine leichte Frühlingsjacke reicht, Farben erobern die Welt, die Sonne drängt sich in den Vordergrund. Der Frühling ist doch so schön! Wenn – wenn? Wenn doch nicht der Frühlingsputz anstehen würde – schaut euch doch nur diese Fenster an! -, die  Pollensaison beginnt, wechselhaftes Wetter für Kopfschmerzen sorgt…

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One Comment

  1. Schöner Beitrag. Ja, so sind wir Menschen. Letztes Jahr war es uns zu warm. Jetzt zu viel Winter usw.Gut, dass es ist wie es ist und niemand am Wetterknopf schrauben kann. Da hätten wir den Kuddelmuddel.
    Übrigens, ich freue mich auch auf den Frühling und auf eine neue Handtasche vielleicht in gelb oder rot oder weiss?
    Lg. Gabi

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