Tote leben länger – Taschenshop-Thriller?

Die Toten sind unter uns

Keine Angst, werdet nicht totenbleich! Dies ist kein gruseliger Beitrag über Zombies. Auch keine Film- und Buchbesprechung, obwohl es beide mit diesem Titel gibt. Meines Wissens existieren auch keine toten – höchstens aus der Mode gekommenen –  Taschen, aber es gibt die Tote BAG.

Woher stammt der Begriff?

To tote“ bedeutet tragen bzw. schwer tragen und daraus hat sich diese etwas seltsame Bezeichnung ergeben. Es handelt sich um relativ große Taschen mit kleinen Henkeln, die aufgrund der vielen Einkäufe auch schwer werden können. Sie werden am Unterarm oder am Handgelenk getragen. Tote Bags bieten viel Freiraum und eignen sich als Allroundtalente für Business und Freizeit.

Mittlerweile sind „die Toten“ recht lebendig und mischen in der Modewelt der Taschen kräftig mit.  Sie sind aus elegantem Leder oder einem lässigen Baumwollstoff. Designs, Material und Farben sind keine Grenzen gesetzt und manchmal ziert ein Statement die Tasche. (I like Styleshop – oder so ähnlich, kann mich auch verlesen haben, todmüde wie ich bin). Jedenfalls sind sie todschick!

Wie sehen „Tote Bags“ aus?

Ein Vergleich mit Jutetaschen trifft zwar manchmal zu, aber sicher nicht immer. Diese Taschen sind nicht todlangweilig! Dazu sind die Tote Bags zu vielfältig und unterschiedlich im Charakter. Einmal wirken sie edel und klassisch, dann wieder flippig mit Fransen oder Ethnoprint. Manchmal stehen auffällige Verschlüsse im Vordergrund, ein anderes Mal ist es die knallige Farbe oder ein Accessoire, das todsicher ins Auge springt. Passt mir nur ja auf den Straßenverkehr auf, damit ihr niemanden totfährt!

Variantenvielfalt

Sie bedienen jeden Look und sind noch lange nicht todgeweiht! Sportlich und leger verbringen sie die Freizeit, schlicht und unaufdringlich halten sie im Büro Einzug. Am Abend glänzen sie sogar in Gold und Silber oder schmiegen sich im weichen Leder an ihre Trägerin. Ganz schön aktiv für „Tote“ und einfach nicht totzukriegen!
Sie zeigen beachtliches Durchhaltevermögen im Kleiderschrank und setzen sich tapfer zur Wehr. Gegen die neidischen kleinen Minibags, diese Giftzwerge, die darüber todunglücklich sind. Und sie weisen auch die Riesen-Shopper in die Schranken, die meinen mit ihrer Überdrüber-Größe alles totschlagen zu können. Wie die sich dann wieder totärgern! Das ist ja zum Totlachen!

Kein Mord und Totschlag

Im Styleshop24 geht es aber friedlich zu, keine tödlichen Ränkespiele in den Regalen, bisher. Da stehen die blauen oder rosafarbenen Ischia Tote Henkeltaschen von Trussardi Jeans neben dem schwarzen Elite Tote Shopper von Boss und kommen gut miteinander aus.

Liebe Lesergemeinde, ihr kennt mich jetzt schon ein Jahr – hurra, Jubiläum – und wisst, dass ihr meine Blogs nicht ganz todernst nehmen dürft!
In Gedanken könnt ihr mich totschießen, totbeißen oder euch über mich totsaufen. Ihr dürft mir mit dem Dolche den Todesstoß versetzen, mir tödliche Blicke zuwerfen oder mit dem Tintentod drohen – dessen Tage wohl auch gezählt sind. Aber eines dürft ihr nicht – mich totsagen oder totschweigen! Da würde ich todkrank werden, es mir todelend zumute sein. Daher seid mir gnädig,  freut euch oder schimpft über meine Zeilen, aber folgt mir todesmutig bei weiteren Irene-Blogs.

Danke, dass ihr mich nicht sterben lässt!

 

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