Altweibersommer – Indian Summer

Altweibersommer – klingt nicht besonders nett, oder? Dabei handelt es sich um einen Zeitabschnitt über einige schöne Tage, meistens im September oder Oktober. Die Sonne wärmt noch angenehm, ist aber nicht mehr extrem heiß.

Herkunft des Wortes Altweibersommer

Erste Variante

Bei der Herkunft des Wortes gehen die Meinungen etwas auseinander. Im Althochdeutschen wurde das Knüpfen von Spinnweben mit „weiben“ bezeichnet, was auf den Namen Altweibersommer schließen lässt. Die Baldachinspinnen hinterlassen ihre Spinnfäden, bzw. fertigen daraus wunderbare fragile Netze. Das Ergebnis sieht man besonders gut auf Sträuchern und Hecken. Da die Nächte schon kühler sind, fangen sich nun die Tautropfen in den Netzen und werden dadurch sichtbarer. Dies ist besonders beeindruckend am Morgen, wenn die Sonne diesen wunderbaren Glitzereffekt bewirkt.

Zweite Variante

Die grauen Spinnfäden erinnern aber auch an graue Haare, was dann wieder auf ältere Damen schließen lässt. Bzw. wird der Altweibersommer in der Schweiz als „Witwesömmerli“ bezeichnet oder in Bayern als „Ähnlsummer“, übersetzt Großvatersommer. Sieh an, da wird doch glatt erwähnt, dass auch die Herren altern. Nennen wir die Tage doch „Sommer der zweiten Jugend“, klingt gleich viel einladender.

Meine Lieblingsbezeichnung ist ohnedies „Indian Summer“. Besonders die Neuenglandstaaten Connecticut, New Hamshire, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont schimmern dann in üppiger Farbenpracht. Die Buntheit der Blätter ist so einmalig schön und der Herbst ist einfach der Maler unter den Jahreszeiten. Die satten Farbtöne, das intensive Leuchten, die wunderbare Reife.

Indian Summer bei Styleshop24

Bei Styleshop24 gibt es viele Herbstboten, die diese Eigenschaften aufweisen. Zum Beispiel die fantastischen Henkeltaschen und Crossbodys von Coccinelle, die besonders schön im kräftigen Violett oder Orange leuchten. Zyklame trifft auf Lärche.
Oder Weinrot wie ein Ahornblatt, das langsam im Herbstwind zu Boden segelt. Ein angenehmer Farbton, der sich zu vielen Outfits kombinieren lässt. Weinrote Taschen sind auch bei unseren Designern Favoriten, wie man sieht.

Andere Länder, andere Bezeichnungen

Finnland

In Finnland heißen diese warmen Spätsommertage  „Ruska-Aika“, Zeit der Braunfärbung. Dies trifft ja nun wirklich zu. Die grünen Blätter, die uns im Frühling und Sommer mit ihrer Frische erfreut haben, werden nun braun. Aber was für ein BRAUN! Der Abschied vom Baum wird versüßt durch die großartige Farbpalette. Dunkelgelb, ocker, hellbraun, kaffeebraun, dunkelbraun und viele andere Schattierungen lassen sich aufzählen. Braune Taschen sind keine saisonale Erscheinung. Sie haben das ganze Jahr über ihren Auftritt und versprühen ihren Charme von Jänner bis Dezember. Besonders toll finde ich die Farbe Cognac, z.B. bei Liebeskind oder Hugo im Programm. In den frühen Abendstunden noch die Sonne genießen und sich dabei mit einem alten Cognac das Herz erwärmen – ich darf das, bin ja kein Jungmädchen mehr, bitte aber auch noch lange kein altes Weib!

Japan

Japan bezeichnet den Altweibersommer als „kleinen Frühling“, eine ganz reizende Umschreibung. Der Herbst sorgt also auch noch für Blütenpracht, was die Furla Metropolis mit ihren farbenprächtigen Blütentaschen beweisen, Guess mit einem Shopper, der im Blumenmeer badet, und Abro, wo Blümchen auf silbernen Hintergrund sprießen.

Apropos Silber – heutzutage muss man zum Glück nicht mehr traurig sein, wenn sich die ersten Silberfäden im Haar zeigen. Grau, Silber, Weiß – diese Farben sind  Trend.  Junge Leute tauschen ihr natürliches Blond oder Schwarz dagegen ein. So silbrig glänzend wie die Spinnfäden – wirken sie nicht unheimlich zart?  Auf eine spezielle Art  und Weise lieblich und romantisch? So wie unsere Palette der silbernen Taschen, sie funkeln und strahlen um die Wette. Mein Herbsttipp – die Silbernen von Trussardi Jeans und Guess sowie die Kulttasche B14 von Coccinelle. Märchenhafte Taschen, die nicht nur Elfen, Zwerge und Zauberwesen begeistern, jene zarten Gespinste, die im süßen Mondlicht auf den Hügeln tanzen. Zumindest in meiner Fantasie.

Bevor ich nun noch mehr ins Schwärmen gerate – weinen wir nicht über den Sommer, der das Ende nahen sieht, sondern freuen wir uns über den Herbst, der uns mit allen seinen Vorzügen willkommen heißt!

 

 

 

 

 

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