Ich nehme meinen Koffer und packe…

Mädchen verreist

Alles dabei, was ich brauch!

Kennt ihr noch dieses Spiel? Die Kinder sitzen im Kreis und eines beginnt mit. „Ich nehme meinen Koffer und packe eine Zahnbürste ein.“ Das nächste Kind muss diesen Satz wiederholen und etwas dazufügen.  „Ich nehme meinen Koffer und packe eine Zahnbürste und einen Teddy ein“. Und so weiter, die Wörterschlange wird länger und länger…

Aber was packen wir wirklich in unseren Koffer? Ist er ordentlich und übersichtlich gepackt? Ist er vollgestopft bis zum Zerplatzen?

Wohin geht die Reise?

Natürlich kommt es zuerst einmal darauf an, wohin die Reise geht bzw. womit. Bei einer Flugreise ist das Gewicht vorgegeben, z.B. 23 kg. Ist das Gepäck beim Abwiegen schwerer, dann wird man zur Kasse gebeten. Das kann man vermeiden, indem man den gepackten Trolley schon zuhause abwiegt. Oder man reist ohnedies nur mit einem Kabinengepäck, wenn man z.B.  drei Tage für einen City-Trip unterwegs ist.

Flugzeug, Auto, Bus…?

Fährt man aber mit dem Auto auf Urlaub, dann wird meistens zu viel gepackt. Das könnte ja noch gebraucht werden, dieses Ding muss noch mit usw. Ich erinnere mich selber an meine ersten Urlaube mit beiden Kindern. Auch wenn wir nur ein paar Tage in Urlaub waren, hatten wir sogar den Hänger mit! Kindersessel, Kinderwagen, Reisegitterbett, Wasserkocher, Windeln, Flaschennahrung…. um nur ja alles parat zu haben, sogar innerhalb Österreichs! Mit den Jahren wurde es besser. Heutzutage reisen wir jeder mit einem Kabinengepäck, wenn wir nur kurz unterwegs sind, oder mit einem passenden Trolley bei einer Flugreise.

Auch bei eine Busreise spielt das Gepäck eine Rolle. Untergebracht wird es ja noch im großen Bus-Kofferraum. Jedoch kann es durchaus vorkommen, dass der Bus, z.B. in einer kleinen Gasse in Frankreich, nicht direkt vor dem Hotel parken kann und man gezwungenermaßen sein Gepäck ein paar Meter tragen muss. Oder das feine aber alte Hotel besitzt keinen Lift und das Zimmer ist im dritten Stock. Da braucht man dann Muskeln mit seinem Reisentrolley! Also auch hier ein Tipp von mir – nicht zu viel mitnehmen, sondern mit Verstand packen.

Wer mit dem Rad unterwegs ist, der muss sich ohnedies mit seinen Radtaschen begnügen oder sich das Gepäck vorschicken lassen.

Welches Urlaubsland wird gewählt?

Ein weiteres Kriterium ist das Reiseland, bzw. dessen Wetterverhältnisse. Griechenland im August? Da können Dauenjacken, Schal und dicke Pullis zuhause bleiben, eine leichte Jacke und Turnschuhe reichen aus. Ein Urlaub an der Nordsee? Da gibt es Wind und Stürme, bestimmt auch den einen oder anderen Regentag und warme Kleidung sollte unbedingt mitgenommen werden, genauso aber auch die Sonnencreme und ein luftiges Outfit. Badeschuhe am Kiesstrand sind Pflicht (Seeigel!), in Bibione und Jesolo braucht man sie nicht.

Wie ist die Unterkunft?

Wohn ich im Hotel oder im Zelt? Klar, dass es auch hier beträchtliche Unterschiede gibt. Der Hotelgast wird mit allem verwöhnt, braucht nur seine eigene Kleidung. Er findet Handtücher, Fön, Bettwäsche etc. alles vor und kann, je nach Angebot, rund um die Uhr sich verköstigen lassen. Der Camper hat von A wie Autoatlas bis Z wie Zelt alles mit, einen Riesenberg, den er im Kofferraum verstaut, am Autodach oder am Hänger.

Wer verreist?

Reist man allein, als Paar oder mit Kindern? Wieder ein Riesenunterschied. Der Single braucht keinen Kinderwagen, die Familie kein romantisches Ballkleid und das junge Paar keine langen Unterhosen. Kinder brauchen aber bestimmt ein Kuscheltier, eine Schmusedecke oder das Lieblings-T-Shirt, auch wenn es schon alt und farblos ist.

Also, was fragen wir uns daher?

  • Wer verreist?
  • Wohin geht die Reise?
  • Wie lange dauert sie?
  • Womit wird verreist?
  • Welches Wetter wird mich erwarten, Gegebenheiten des Landes?
  • Wie bin ich untergebracht?

Was muss ich einpacken?

Und wenn man darüber Klarheit hat, dann geht es erst richtig ans Packen. Grundsätzlich sollten feste Schuhe immer dabei sein, denn auch im stabilsten und heißesten Urlaubsland kann es einmal regnen und dann ist man froh, wenn man nicht nur Sandalen mit hat. Diese eignen sich auch nicht besonders gut für eine Wanderung, die sich eventuell erst am Urlaubsort ergibt. Und auch für einen ausgiebigen Stadtbummel – Stöckelsteinpflaster – sind Badeschlapfen oder high heels nichts. Genau wie feste Schuhe, sollte auch eine wärmere Jacke mit an Bord sein, z.B. eine Leichtdaunenjacke oder ein Sweater mit Kapuze. Zumindest ein langärmeliger Pulli leistet gute Dienste, wenn es z.B. am Abend etwas kühler wird, auch Socken oder eine Strumpfhose.

Wer eine Rundreise macht und doch einige Stunden im Bus verbringt, ist mit leichten Sommerhosen und Stretchjeans gut bedient. Einige T-shirts dazu und ein lässiger Schal (falls es so zieht, Achtung bei Klimaanlagen!) und schon sieht das Outfit täglich anders aus, besonders, wenn man auf eine gute Farbauswahl achtet. Kombination ist angesagt! Für das Abendessen ein schönes Kleid (faltenfrei) oder ein Hosenanzug, eine elegante Bluse oder ein pflegeleichter Rock, und schon ist man perfekt gekleidet! In vielen Ländern wird beim Besuch von Kirchen/Moscheen lange Hose und bedeckte Oberarme gefordert. Bitte sich den Gegebenheiten anpassen, Shorts und Bikini gehören weder in religiöse Stätten noch in Hotel-Speisesäle.

Wohin mit den wichtigen Kleinigkeiten?

Außer Kleidung und Schuhen wollen wir unsere gewohnten Kosmetikartikel benützen. Einer kommt mit Zahnbürste, Zahncreme, Kamm und Seife aus, eine andere braucht mindestens drei Nagellack, make-up, mehrere Lippenstifte, diverse Cremes und, und, und… das Beautycase ist oft schon größer als der Koffer. Es ist die Entscheidung jedes einzelnen, was er/sie unbedingt im Urlaub braucht, Kulturbeutel oder eigenes Beautycase.

Schmuck, Bücher, Fotokameras – immer überlegen, was brauche ich wirklich. Muss das teure Erbstück von der Oma mit? Habe ich bei der Stadtbesichtigung Zeit zum Lesen? Nehme ich eh nur das Handy für Bilder?

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