Olympische Spiele – Samba olé

 

Die Fußball-EM ist schon wieder Vergangenheit, das nächste sportliche Großereignis, die Olympischen Spiele, bereits im vollen Gange. Viele Sieger tanzen in Rio schon den Samba, jene, für die es nicht gereicht hat, trösten sich vielleicht mit einem Caipirinha. Egal, dabei sein ist alles!

Olympia_FERTIG

Ich war, obwohl nie dick, in meiner Kinder- und Jugendzeit eher ein Sportmuffel. Es machte mir keinen Spaß, immer waren alle anderen besser und so hatte ich auch kein Ziel vor Augen, weil ein Sieg in weiter Ferne lag. Unsensible Turnlehrer – oh ja, die gibt es! (keine Verallgemeinerung, nur Eigenerfahrung) – sorgten nicht für die nötige Motivation sondern erreichten eher das Gegenteil mit ihren Wortmeldungen. Ebenso erging es meiner besseren Hälfte. Grand Prix schauen war Sport genug. Rainhard Fendrich beschreibt in seinem Lied „es lebe der Sport“ auf wunderbare ironische Weise, wie sportlich man doch ist, wenn man einem Boxkampf zusieht, einem Abfahrtsrennen folgt oder einen spektakulären Autocrash vor Augen hat. Nach diesem Motto haben wir wohl eine Weile bestens gelebt.

Neue Einstellung zum Sport

Aber dann, wenn man doch das eine oder andere Jahrzehnt auf dem Buckel hat, änderte sich zum Glück unsere Meinung. Durch den Besuch einer wöchentlichen Turnstunde, bei der ganz normale Frauen (und keine Models mit Top-Figuren in neonfarbenen Aerobic-Anzügen)  funktionelle Gymnastik betreiben, merkte ich, Sport kann Spaß machen und man fühlt sich dadurch gesünder und munterer. Jede Frau turnt in ihrem Tempo, es herrscht keinerlei Konkurrenzkampf und jede richtet sich nach ihrem Körper, welche Leistung er zulässt, nur das zählt! Ich bin dieser Gruppe seit 12 Jahren treu und freue mich schon auf den Beginn nach der Sommerpause. Ein großes Lob an meine Turnlehrerin, die auch dazu beigetragen hat, dass ich an die Sinnhaftigkeit des Sports glauben kann!

Meine Highlights

Außerdem gehe ich gerne wandern – es müssen keine Gipfelsiege sein – und liebe die Natur, die man bei so einem Fußmarsch intensiv erlebt. Sanfte Hügelketten, kitschige Sonnenuntergänge,  saftige Almen und urige Hütten  (ob es da die eine oder andere Sünde gibt? Kulinarische bestimmt! Über andere wird der Mantel des Schweigens gehüllt). Flora und Fauna hautnah – da freut sich auch das Fotografenherz, welches vor lauter Eindrücken fast auf  das Weitergehen vergisst! Man muss den Geruch des Waldes einatmen, den Duft der Blumen spüren, eine Brombeere kosten, ein Eichhörnchen beobachten und den Specht klopfen hören – bewusst leben, mit allen Sinnen.
Wenn das Wasser über 20° hat stürze ich mich ins Schwimmbad, in einen See oder manchmal ins Meer. Letzteres mag ich besonders. Salz auf der Haut, das ist Naturpeeling pur! Nicht zu vergessen das wunderbare Meersalz, unverzichtbares Würzmittel in der Küche. Nicht umsonst wurde früher das Salz als „Weißes Gold“ bezeichnet. Und was bewirken nun diese sportlichen Aktivitäten? Man wird fitter, step by step, kommt leichter bergauf und ist auf einmal nicht mehr das Schlusslicht. Und selbst wenn – über diesen Dingen stehe ich, jeder kommt ans Ziel und die eigene Leistung zählt.

Er kanns wieder besser

Mein nunmehr sportlicher Mann geht seit 3 Jahren regelmäßig ins Fitnesscenter und hat dadurch auch sein wohlerworbenes Bierbäuchlein verkleinert. (Dass es nicht noch kleiner wird liegt an mir – Liebe geht bekanntlich durch den Magen – und dass er nach wie vor gerne eine Halbe stemmt, oder zwei oder drei…). Außerdem hat er die Liebe zum Rad entdeckt und dreht nun entweder mit dem Crossbike oder dem Mountainbike seine Runden. Neuerdings werden auch die ausgesuchten Bergesgipfel immer höher und steiler. Er hat halt einen Hang zum Übertreiben – aber da bremst ihn die Schwerkraft schon wieder ein, oder ich. Unser Fazit: Wir haben Freude an der Bewegung, setzen diese sinnvoll ein, unternehmen auch gemeinsam sportliche Aktivitäten und müssen uns nichts beweisen. Genießen – den Sport, den Most und die Brettljause!

Gold, Silber und Bronze

Jenen Spitzensportlern, die tagtäglich stundenlang am Trainieren sind um bei den Besten der Besten zu sein, die auf Alkohol und Schokolade verzichten müssen, die Schmerzen erdulden und doch nicht aufgeben, denen wünschen wir für Rio alles Gute! Und natürlich auch den Teilnehmern der Paralympics, die im September stattfinden. Sie sind für mich alle Helden, die trotz ihrer Behinderungen nicht aufgeben und sportliche Höchstleistungen erzielen! Leider  gibt es Medaillen in Gold, Silber und Bronze nur für die jeweiligen ersten Drei, verdient hätten sie alle! Was ist schon eine Hundertstelsekunde?

Auch bei Styleshop.24 ist jede Tasche einer Medaille würdig, weil unsere Hersteller Meister des Handwerks und Designs sind. Wir haben dieses Mal drei Handtaschen ausgesucht, die in den Farben Gold, Silber und Bronze glänzen. Alicante Glitter Clutch  von Coccinelle in Gold, Mini Bag Metropolis von Furla in Silber und den Quadri Acanto Shopper von Caterina Lucchi, im Bronzeton. Sie stehen hier nur stellvertretend für die große Taschenfamilie. Bei uns wird jedes (Taschen-)Kind geliebt!

 

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