Sommersonnenwende

 

Sonne und Feuer – beide haben eine faszinierende Anziehungskraft. Diese warmen Farbtöne bringen mich zum Schwärmen: Gelb, Orange, Rot.

Auf mich hat Feuer von klein auf eine magische Wirkung. Schon das Entzünden eines Streichholzes ist ein Erlebnis, ein Nervenkitzel wie lange sich das Hölzchen in meiner Hand befindet, bevor ich es lösche. Und ich erinnere mich daran, wie schön es war, eine Tannennadel des Adventkranzes in die Kerzenflamme zu halten, trotz Protest seitens der Oma. Und da war noch der Urlaub vor gaaanz langer Zeit in Griechenland. Untertags schön heiß, aber am Abend doch kühl beim Übernachten am Strand. Da sorgten die Herren der Schöpfung für ein wärmendes Feuer – am Morgen bemerkten wir Mädels, dass zu diesem Zwecke das Holzgerüst für Surfbretter verwendet worden war!

Doch bevor ich mich noch ganz in der Erinnerungskiste verliere – zurück zum eigentlichen Thema. Jetzt ist doch das neue Jahr fast schon wieder zur Hälfte vorbei und bald werden die Nächte wieder länger als die Tage. Am 21. Juni, dem offiziellen Sommerbeginn, werden die Sonnwendfeuer in Mitteleuropa und in Amerika entzündet, bzw. auch am vorhergehenden oder nachfolgenden Wochenende. In Irland beginnt der Sommer bereits mit dem 1. Mai und dem Beltanefest, welches außer dem Sommerfest auch der Beginn des keltisches Jahres ist.

Die Sonnwendfeuer werden seit der Christianisierung, auch oft Johannisfeuer genannt (zur Erinnerung an Johannes den Täufer, der Heilige des 24. Juni) und sind mit viel Brauchtum verbunden. Man spricht auch von der „Losnacht“ und Bauernregeln prognostizieren eine gute oder schlechte Ernte. Zum Beispiel: „Vor Johanni bitt um Regen, nachher kommt er ungelegen“ oder „Regnet’s am Johannistag, so regnet es noch 14 Tag“. (Auf meinem Mist gewachsen: „Egal ob Wetter gut, ob schlecht – allen ist es niemals Recht“. Engländer müsste man sein. „The weather ist always fine, isn’t it?“).

Sonnenwendfeste gab es aber schon lange vor der Christianisierung, zum Beispiel im germanischen und nordischen Sprachraum. Und auch heidnische oder neuheidnische Religionsgemeinschaften feiern den Sommer. Er ist und bleibt ja doch für den Großteil der Bevölkerung die schönste Jahreszeit. In Stonehenge (dort, wo Obelix die vielen Hinkelsteine im Kreis aufgestellt hat) versammeln sich jährlich viele Menschen und feiern gemeinsam dieses Ereignis. Besonders schön sind Johannisfeuer in den Bergen, wenn diese sozusagen sprichwörtlich „in Flammen stehen“ und weithin sichtbar die Nacht beleuchten.

Bereits der Blick in ein Feuer soll wohltuend sein und dem Rauch wird eine heilende Wirkung nachgesagt, er soll Mensch und Tier vor Krankheiten schützen. Mit einem Sprung über das Feuer wollten die Burschen immer schon die Mädchen beeindrucken. Es heißt auch, wenn Paare gemeinsam über die Flammen hüpfen, kann ihnen eine glückliche Ehe vorhergesagt werden. Skepsis ist wohl angebracht.

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Ich freue mich auf alle Fälle auf ein gemütliches Beisammensein beim Sonnwendfeuer, auf die Lagerfeuerromantik an einem hoffentlich warmen Sommerabend. Lasst uns feiern, der Sommer ist für alle da!

Und womit erwärmt man ein Frauenherz das ganze Jahr? Mit den wunderschönen Taschen, die die Farben der Sonne und des Feuers widerspiegeln. Zum Beispiel die orange Bucket Bag von Bogner, die rote Metropolis von Furla oder die dunkelgelbe Hobo Bag von Mandarina Duck, um nur einige wenige zu nennen.

Und falls es nicht klappt mit dem lauen Sommerabend zur Sonnenwende – dann freue ich mich auf die Wintersonnenwende am 21. Dezember und auf die Tannennadeln, die ich immer noch in die Adventkerzen stecke!

 

 

 

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