Vom Zauber der Adventmärkte

Tasche Christbaumschmuck

Christbaumschmuck-Tasche

Lass ich mich immer noch vom Advent bezaubern? Ja, ich bekenne mich dazu – ich bin süchtig, weihnachtssüchtig! Aber im positiven Sinne. Weihnachtsartikel zur Sommerszeit und Lärmbeschallung in diversen Kaufhäusern? Nein, danke! Glühwein und Punsch? Schon eher, aber in überschaubaren Mengen, sonst rebelliert der Magen oder das Kopfwehteufelchen feiert ein Fest. Und ich wünsche mir keine Zwangsverpflichtung zu irgendwelchen Adventlieder-Abenden oder Konzerten. Und bitte schenkt nicht jedes Jahr eine Krawatte (für den Poloshirt-Träger), ein teures Parfum (von dem die Mama schon 6 Flaschen hat), oder eine kratzige Wollmütze (Oma!).

Was macht den Zauber der Adventmärkte aus?

Mir gefällt es, wenn ein Adventmarkt einen würdigen Rahmen hat, zum Beispiel auf einem Schloss, in einem festlichen Saal oder auf einem Bauernhof stattfindet. Ein großer Hauptplatz bietet sich an, ein Bereich vor einer Kirche oder ein schöner Park. Etwas Besonderes sind zum Beispiel die Kellergassen in Niederösterreich. Wenn dann noch ein wenig Schnee liegt, die Lichter angehen, Kerzen flackern – das ist schon eine ganz andere Atmosphäre als in einem Einkaufstempel. Selbst wenn dort die Dekorationen jährlich immer noch größer und atemberaubender werden. Nett zum Anschauen, aber da fehlt mir die Seele.

Ich will  Weihnachten noch spüren, fühlen, schmecken. Die Bratwürste sind am Adventmarkt immer noch besser als zu anderen Zeiten. Die ersten süßen Kekse schmecken hier einfach himmlisch. Schlendern, von Stand zu Stand gehen und schauen. Betrachten, was eifrige Bastler und fleißige Bäckerinnen geschaffen, welche Ideen sie verwirklicht haben. Und mein Herz ist offen für Neues in der Winter-Weihnachtswelt. Kaum zu glauben, dass es jedes Jahr noch Überraschungen gibt.

Sammelleidenschaft

Ich suche zum Beispiel kleine Engel für meinen Engel-Baum (goldener Zweig). Die Sammlung ist ordentlich angewachsen, dennoch gesellen sich jedes Jahr weitere himmlische Boten dazu. Sie werden aus Mohnkapseln, Eicheln, Federn, Glas, Perlen etc. hergestellt. Die Freude ist nach wie vor groß, wenn wieder ein neuer Engel seinen Platz am goldenen Ast findet. Auch an besonders schönen Kugeln oder Objekten kann ich nicht vorbeigehen.

Oh du lieber Christbaumschmuck!

Beim Aufputzen des Christbaumes frage ich mich jedes Mal, wo soll der ganze Schmuck bitte schön hängen? Aber irgendwie bringe ich zumindest die Lieblingsstücke alle zur Geltung. Die Tanne steht dann einige Wochen im Wohnzimmer und leuchtet in Rot und Gold. Das sind meine Christbaumfarben, denen ich treu bleibe. Ich gebe zu, es reizt mich schon, einmal andere Farben zu verwenden. Aber ich habe schon so einen tollen Vorrat an roten und goldenen Kugeln, Sternen, Glocken, Nüssen, Vögeln, …  dass ich diese Idee dann doch verwerfe. Es ist ja auch eine Platzfrage.

Heuer habe ich bereits wieder ein Produkt erstanden, das ich als Mitarbeiterin von Styleshop24 unbedingt haben musste. Ist es nicht süß, das glitzernde Täschchen? Tipp fürs Christkind – es bleibt noch Zeit, Taschenträume im Styleshop24 online oder im Flagshipstore in St. Georgen zu erfüllen! Eine reiche Auswahl an Designerhandtaschen, Reisegepäck, Aktentaschen etc. wartet darauf, unter dem Christbaum – selbstverständlich nicht nur dort – Freude zu bereiten! Ein liebevoll verpackter Gutschein ist ebenfalls ein ideales Geschenk und der Empfänger sucht sich seine Umhängetasche, seine Aktentasche oder seinen Koffer selbst aus.

Advent an anderen Orten

Seit ein paar Jahren nehme ich mir die Zeit, und verbringe immer ein Adventwochenende mit meiner ebenfalls weihnachtsbegeisterten Freundin in einer anderen Stadt/Region, um die dortigen Bräuche/Adventmärkte kennenzulernen. Bisher haben wir über den wunderschönen Adventzauber in Augsburg gestaunt und das kleinere Passau erobert. Beeindruckend ist die Anzahl der Weihnachtsmärkte in Wien.  Nr. 1 ist für uns der Spittelberger Kunsthandwerksmarkt. Beeindruckt hat uns auch der Advent in den Kellergassen von Hadres und auf der Rosenburg, Niederösterreich.

Heuer werden wir einen Abstecher nach Innsbruck und die umliegenden Gemeinden machen. Wie wird er wohl sein, der Advent im Heiligen Land Tirol? Bestimmt ein neues Erlebnis. Für uns vergehen die vier Adventwochenenden immer viel zu schnell. Es gibt wirklich herrliche Märkte, die quasi vor der Haustür liegen und bei denen man schon Stammgast ist. Das festliche Linz, das vorweihnachtliche Wels, der Schlösseradvent am Traunsee, die Weihnachtswelt am Wolfgangsee… Nicht zu vergessen die vielen liebevollen Stände der Heimatgemeinde. Und überall möchten wir dabei sein. Oh du fröhliche Weihnachtszeit!

Vielleicht laufen wir uns über den Weg beim Stöbern und Schmökern nach Kunsthandwerk? Oder wir essen Bratwürstl und Maroni zusammen und trinken ein Stamperl „beschwipster Franz“? „Heiße Himbeerhexe“ und „feuriges Herz“ erwärmen uns sicher auch. Aber dann heißt es schön brav zu Fuß nach Hause gehen. Hände weg vom Steuer! Alkohol und Auto vertragen sich nicht!

Auf alle Fälle einen schönen Advent mit vielen (be)sinnlichen Stunden!

 

 

 

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